BirdNet Vine SW™ – Biaxial extrudiertes Seitennetz für Weinberge als Vogelschutz
BirdNet Vine SW™ – Biaxial extrudiertes Seitennetz für Weinberge als Vogelschutz
Geringer Lagerbestand
BirdNet Vine SW™ – Seitliches, extrudiertes, biaxial orientiertes PP-Hochfestigkeits-Vogelschutznetz
Seitliches Vogelschutznetz aus hochfestem, biaxial orientiertem Polypropylen mit einer extrudierten Rechteckmasche von 10×12 mm, entwickelt zum selektiven physikalischen Schutz der Ertragszone in Spalieranlagen. Der biaxiale molekulare Orientierungsprozess verleiht dem Polypropylen eine um 300–400 % höhere Zugfestigkeit im Vergleich zu unorientiertem PP bei gleicher Dicke und gleichem Gewicht pro Quadratmeter, wodurch ein optimales Masse-zu-Mechanik-Verhältnis für Installation und saisonale Wiederverwendung gewährleistet wird.
Schadensökologie und technische Begründung
Die Avifauna stellt einen der bedeutendsten quantitativen und qualitativen Verlustfaktoren im Weinbau dar. Stare (Sturnus vulgaris), Amseln (Turdus merula) und Spatzen (Passer domesticus) sind die Arten mit der größten Auswirkung, mit Schadensspitzen in den 3–4 Wochen vor der Weinlese (Vorerntephase, phänologisches Stadium BBCH 85–89). In Gebieten mit hohem Vogelbesatz können die Produktionsausfälle 25–40 % der Ernte erreichen. Neben direkten Schäden durch Anpicken bildet die Verletzung der Beerenhaut eine bevorzugte Eintrittspforte für Botrytis cinerea (Grauschimmel), Aspergillus spp. und Wildhefen, mit direkten Auswirkungen auf den Ertrag, das Aromaprofil und den Alkoholgehalt des Mostes.
Extrudierte Rechteckmasche 10×12 mm – agronomische Dimensionswahl
Die Geometrie von 10×12 mm ist auf die Schnabelöffnung der Zielarten abgestimmt: Sturnus vulgaris (8–11 mm) und Turdus merula (10–13 mm). Die kleinere Maschenweite (10 mm) verhindert physikalisch das Einführen des Schnabels in die Trauben, während die extrudierte Struktur integrierte, nicht ausfransende Knoten mit stabiler Geometrie unter dynamischer Last (Wind, Verlegespannung) gewährleistet. Gleichzeitig ermöglicht die Masche eine ausreichende Luftzirkulation im Mikroklima der Trauben, wodurch ein günstiger VPD-Gradient (Vapour Pressure Deficit) aufrechterhalten und das Risiko von Kondensation und Staunässefäule reduziert wird.






